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CTF Wehr 2017

05/04/2017

April, April ... !?

 

Langarmtrikot oder lieber kurzärmlig? Mit Weste, lieber ohne Weste? Das sind eigentlich die typischen Fragen, die einen Biker im April umtreiben. Bei der CTF der Radsportfreunde Brohltal musste man die, durch die langen Wintermonate schneeweißen Beine, nicht unbedingt unter einer langen Hose oder Beinlingen verstecken, was einige aber dennoch nicht davon abhielt, dies zu tun.

Die Tour über die ca. 50 km lange, abwechslungsreiche Strecke startete bei Sonnenschein und endete bei Sonnenschein. Zwischendurch schien die Sonne. Unserem Porschefahrer und CTF-Neuling Mike war es bei 16 Grad dennoch nicht wirklich warm. Dick eingepackt ging es zum Start, um sich später Stück um Stück zu entkleiden. Noch bevor das erste Zwischenziel, der Gänsehals, erklommen war, landete die Jacke bereits im Rucksack. Über breite und unkomplizierte Feldwege ging es hinter dem Funkturm weiter Richtung Bell/Ettringen. An der Straßenkreuzung Roder Höfe jagte uns dann traditionell das älteste und sicher auch temperamentvollste Streckenposten-Urgestein über die Straße und hinein in den nächsten Anstieg. Vorbei am ersten Pannenbike zog sich der Weg in gemächlichen Schleifen hoch zum 562 Meter hohen Hochstein. 

 

Von dort aus trennte uns nur noch eine kurze Abfahrt von der ersten Verpflegungsstation. Man könnte einen separaten Bericht über diese wirklich üppig mit Fressalien ausgestattete Verpflegungsstation in Obermendig schreiben. Dies werde ich dem Leser hier aber ersparen. Nur soviel, es gab neben den obligatorischen Waffeln, Bananen und Prinzenrollen auch belegte Brote, Erdbeeren, Picknicktomaten und Kuchen. Kuchen - Mayk - wer unseren Chief Navigator kennt, kann erahnen, welche Mühe es kostete, ihn zum weiterfahren zu bewegen.

Irgendwann und irgendwie gelang es aber und die bike's flogen, wohl aufgrund der Stärkung, Richtung Bell dem Laacher See entgegen. Einige Startnummernschilder waren diesem Vorwärtsdrang nicht gewachsen und mussten an der Laacher Mühle neu justiert werden.

 

Nun galt es, in den nächsten 20 Minuten die 463 Meter hohe Teufelskanzel auf dem Krufter Ofen zu erklimmen. Die übliche Fotosession an diesem tollen Aussichtspunkt wurde schnell erledigt, denn kurz darauf wartete schon die zweite Verpflegungsstation. Vielleicht wieder mit Kuchen? Tja, Pech gehabt. Bananen, Müsliriegel und Waffeln, das war's!

 

Nur der Gedanke, dass es noch eine dritte Station gab, tröstete Mayk auf der langen Abfahrt Richtung Tönisstein. Über das Teilstück eines Traumpfads gelangten wir schließlich an die Wolfsschlucht. Wir überquerten diese und die restlichen 2 km bis zur dritten Station flogen unter unseren Stollenreifen nur so dahin. Die letzte Etappe einer CTF ist immer etwas zäher. So musste diesmal auch Karina ihren "inneren Schweinehund" immer wieder überwinden, um zum Ende hin auf den letzten Kilometern noch ein paar Plätze gutzumachen. 

Im Ziel luden das gute Wetter und die tolle Organisation uns eindringlich dazu ein, die Tour mit erfrischendem Weizen bzw. Radler und deftigen Steaks vom Grill ausklingen zu lassen. 

 

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Mayk und der Schreiber dieser Zeilen die 50 km noch etwas ausbauten und mit dem bike über Oberzissen und das Rodder Maar zurück fuhren. 

Fazit: tolles Wetter, tolle Organisation, Leckereien allenthalben, keine Stürze, keine Pannen - was will man mehr? 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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